Freitag, 6. Januar 2012

Kreuzfahrt auf der MSC Fantasia - 8.Tag Madeira

Blauer Natternkopf
Madeira eine traumhafte Insel

Noch zuhause hatte ich im Internet recherchiert was man sich auf Madeira ansehen kann und so bin ich auch auf einige Internetbeiträge gestoßen, die von einer Taxifahrt mit Manuel berichteten und voll des Lobes waren. Nachdem ich auch die Telefonnummer von Manuel gefunden habe, beschloss ich ihn anzurufen und ihn für den ganzen Tag zu mieten. Als ich das erste Mal mit ihm telefonierte, teilte er mir mit, dass er schon für diesen gebucht sei, er aber gerne Rücksprache mit seinen Kunden halte, ob diese die Zustimmung geben, dass wir auch noch mitfahren. Eine Woche später rief ich ihn dann nochmals an und es klappte. Die anderen Gäste waren einverstanden und es waren sogar noch zwei weitere Plätze frei, die wir Gästen der MSC Fantasia anboten, die wir bereits bei unserer Abfahrt in Ansfelden in Richtung Genua kennengelernt hatten.



Bereits in den frühen Morgenstunden lief die MSC Fantasia in den Hafen von Funchal ein. Es war ein wunderbarer Anblick, den die Stadt Funchal vor der Bergkulisse bot. Wie ausgemacht gingen wir um 9 Uhr von Bord und Manuel wartete wie beschrieben mit einem Zettel auf dem unsere Kabinennummer stand, am Ende des Ankunftsgebäudes. Auch für unsere zwei weiteren Gäste war tatsächlich noch Platz und wir lernten auch die zwei Mädels aus Deutschland kennen, die Manuel zuerst gebucht hatten. Da die Mädels bereits einmal zuvor mit Manuel die Westküste erkundet hatten, wollten sie diesmal die Ostküste sehen. Uns war das recht, ich wollte nur die strohgedeckten Häuser sehen, und die lagen glücklicherweise auf der Route. Manuel sagte auch, dass dies für diesen Tag die bessere, weil wetterbedingt schönere Tour sei.
Unser erster Stop führte uns zu einem tollen Aussichtspunkt von dem aus wir einen herrlichen Blick auf Funchal und unser Schiff hatten. Mächtig lag es da im Hafen. Schön anzusehen.

Funchal


Während der gesamten Tour erklärte uns Manuel viel über die Vegetation und Lebensart auf Madeira. Darüber worauf man achten soll wenn man geschnittene Strelizien als Andenken mitnimmt, über den Natternkopf, Elefantenrüssel, Drachenbaum und noch vieles mehr.
Drachenbaum
Elefantenrüssel

Strelizie
Weiter gings im gelben Taxi zur Christusstatue und danach nach Manchico, bevor wir zum Flughafen kamen. Wirklich beeindruckend wie die Landebahn auf 80m hohen Säulen gebaut wurde und der Platz unter der Landebahn als Freizeitparadies genützt wird.

Unter der Landebahn

Christusstatue

Auf dem Weg nach Santana besichtigten wir noch auf einem kurzen Spaziergang Meeresschwimmbäder und eine alte Rumfabrik.

In Santana angekommen waren wir beeindruckt von den bunten Häusern, die heute jedoch nur noch als Tourismusmagnet dienen.


Von dort aus ging es dann wieder retour durch den Lorbeerwald, mit einem kurzen Stopp bei einer Forellenzucht nach Funchal wo wir die Kirche besuchten in der Kaiser Karl I. begraben ist. Dort ist auch der Ausgangspunkt für die Korbschlittenfahrten, die aber mit € 25,- / Person für ca. 2 Minuten Fahrt ziemlich teuer sind. Normalerweise tummeln sich hier viele Touristen, aber Manuel hat natürlich gewusst, dass am Nachmittag weniger los ist und so war dies auch der letzte Halt unserer Inselrundfahrt, bevor wir wieder zu unserem Schiff gebracht wurden.

Es war einer der schönsten, wenn nicht der schönste Ausflug den wir während unserer Kreuzfahrt gemacht haben. Und das Ganze hat uns pro Person auch nur € 25,- für das Taxi gekostet.

Wir können Manuel nur weiterempfehlen. Er spricht ausgezeichnet Deutsch, ist seit über 40 Jahren im Geschäft und erfüllt nach Möglichkeit alle Wünsche seiner Kunden.
Uns hat er auch überrascht als er uns über die wildwachsende Bananenmaracuja erzählt hat, aus dem Auto gesprungen ist und für uns einige dieser äußerst schmackhaften Früchte gesucht hat. Für alle die gern die Telefonnummer von Manuel hätten, hier ist sie +351-917 64 02 41

Eines ist sicher, wir kommen wieder. Dann aber für länger.

 





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